Mit Künstlicher Intelligenz gegen Lebensmittelabfälle
Lebensmittelabfälle sind ein globales Nachhaltigkeitsproblem: Rund ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel geht jährlich verloren oder wird entsorgt. Dies führt zu massiven wirtschaftlichen Einbußen, einem ineffizienten Einsatz von Ressourcen wie Wasser und Energie sowie zu hohen Treibhausgasemissionen durch die Deponierung organischer Abfälle. Da private Haushalte weltweit für etwa 60 Prozent dieser Abfälle verantwortlich sind, rücken sie zunehmend in den Fokus der Kreislaufwirtschaft. Im Hospitality-Sektor haben sich in den letzten Jahren KI-gestützte Systeme als wirksames Instrument etabliert, um Abfälle zu messen, zu analysieren und durch gezielte Rückmeldungen zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie „Exploring the potential of AI-driven food waste management strategies used in the hospitality industry for application in household settings", die von amerikanischen Wissenschaftler*innen in „Frontiers in Artificial Intelligence" veröffentlicht wurde, wie sich solche Technologien an Haushalte anpassen lassen und welche Rolle sie für die Umsetzung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien spielen können.